Pfarrerin Dr. Juliane Schüz

wurde in Offenbach geboren und wuchs in Heusenstamm auf. Nach ihrem Abitur ging sie ein Jahr mit einer christlichen Organisation auf Weltreise. Bei verschiedenen Hilfseinsätzen entwickelte sie den Wunsch, den Dienst für die Kirche zum Beruf zu machen.

„Für mich ist es wichtig, dass der Glaube an Gott frei-setzt. Er setzt Energie und Freude frei. Gibt Halt. Trägt und führt immer wieder wie ein Kompass zurück zu dem, was wirklich wichtig ist.“

Zurück in Deutschland lernte sie zunächst die alten Sprachen Griechisch, Hebräisch und Latein und fing dann mit dem Theologiestudium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz an. Im Hauptstudium wollte sie die Vielfalt theologischer Sichtweisen entdecken. Sie studierte weiter an der Eberhard Karls-Universität in Tübingen und am Princeton Theological Seminary in New Jersey/USA.

Das Fragen nach Grund und Gegenstand des Glaubens ließ sie nicht los, sodass sie sich nach ihrem ersten theologischen Examen entschloss, im Fach Systematische Theologie wissenschaftlich weiterzuforschen. Sie erhielt ein Promotionsstipendium und konnte so vier Jahre an ihrer Doktorarbeit zum Thema des menschlichen Vollzugs des Glaubens schreiben. Betreut wurde ihre Arbeit von Prof. Dr. Christiane Tietz (Universität Zürich). Ihre Doktorarbeit wird demnächst im Berliner Verlag DeGruyter erscheinen unter dem Titel: „Glaube in Karl Barths Kirchlicher Dogmatik. Die anthropologische Gestalt des Glaubens zwischen Exzentrizität und Deutung“.

Im Jahr 2015 trat Juliane Schüz ihr Vikariat an der Lutherkirche in Wiesbaden an. Dort hat sie die Gemeindearbeit sehr schätzen gelernt und ihren Wunsch gefestigt, Gemeindepfarrerin zu werden. Nach dem zweiten kirchlichen Examen zog sie zusammen mit ihrem Ehemann für ein halbes Jahr nach Berlin, um dort in ihrem ‚Spezialvikariat‘ die Arbeit des Bundesverbandes der Diakonie Deutschland kennenzulernen. Zum 1. Januar 2018 kam sie auf ihre erste eigene Pfarrstelle nach Oestrich-Winkel.

„An der Gemeinde in Oestrich-Winkel schätze ich ihre freundliche und einladende Art. Schon der Kirchraum ist offen, hell und freundlich. Und die Menschen haben Spaß hier miteinander zu feiern – seien es die Gottesdienste oder andere Feste. Hier möchte ich gemeinsam mit Ihnen glauben und leben.“